Landeinformation KAISERAU

Geographischen Koordinaten:

  E N
Dezimal 14,4830 47,5290
Grad / Min 14°29´00" 47°31'44"

 

Anflugblatt KAISERAU (deutsch / englisch)
Anflugverfahren KAISERAU 1
Anflugverfahren KAISERAU 2 ÖK 200
Anflugverfahren KAISERAU 3 ÖK 50

 

Anflugblatt.jpg Anflugverfahren1.jpg Anflugverfahren2.jpg Anflugverfahren3.jpg

 

 

mit der Anmeldung und der Enthaftungserklärung

bestätigst Du, daß Du die Anflugverfahren gelesen hast, sie

verstanden hast und sie befolgen wirst.

 

Anflugverfahren:

 

Der Anflug auf Piste 08 teilt sich wie bei üblichen Landeprozeduren in mehrere Abschnitte.

 

Im Prinzip entspricht der Anflug dem englischen „overhead-joinig“ Verfahren.

Die in Österreich übliche Platzrunde wird im overhead-joinig Verfahren durch

eine „Upwind“ Strecke oberhalb der Platzrundenhöhe erweitert.

 

Der Anflug gliedert sich in drei Abschnitte

 

  1. Anflug Pflichtmeldepunkte W (Whiskey) und E (Echo)

  2. Anflug Pflichtmeldepunkt S (Sierra)

  3. Overhead joining - Platzrunde

 

   1.   Anflug Pflichtmeldepunkte W und E

Die angemeldeten Luftfahrzeuge nähern sich auf den in der oben gezeigten Darstellung ausgewiesenen

Korridoren den Pflichtmeldepunkten W und E und nehmen Kontakt vor Erreichen der Meldepunkte

mit der Bodenstelle „Kaiserau Info“ auf.

 

Es werden

 

Bei der Bodenstelle wird überprüft, ob das Luftfahrzeug und dieser verantwortliche Pilot gemeldet ist.

Die Bodenstelle meldet entweder

 

„Setzen Sie Anflug fort, melden sie erreichen W oder E“ oder

„Sie sind nicht gemeldet, sie werden keine Landeerlaubnis erhalten“.

 

Das direkte Anfliegen von S (Sierra ) ist nicht erlaubt.

 

    2.    Anflug Pflichtmeldepunkt S (Sierra)

 

Bei Erreichen der Pflichtmeldepunkte W oder E ist bei vermehrten Flugverkehrsaufkommen

mit einem Holding bei dem jeweiligen Meldepunkt zu rechnen.

Es liegt im Ermessen

der Bodenstelle „Kaiserau Info“ für die Freigabe zum Weiterflug.

 

Obwohl die Bodenstelle nur Fluginformationsdienst geben kann, akzeptieren die anfliegenden Piloten

diese Informationen als Anweisungen um den Anflug für alle gleich zu regeln

und um Gefahrenmomente zu vermeiden.

(Die Verantwortung liegt aber weiter ausschließlich beim Piloten)

 

Bei Freigabe oder Information zum Weiterflug setzt das anfliegende Luftfahrzeug den Anflug

Richtung Pflichtmeldepunkt S fort. Es sinkt dabei bis zu einer Mindesthöhe von 5000ft.

Es besteht auch die Möglichkeit im Bereich S ein Holding

(W oder E) anfliegen zu müssen.

 

     3.     Overhead joining - Platzrunde

 

Beim Verlassen des Meldepunktes S wird ein Kurs eingenommen der in den „Upwind“ führt

(parallell zur Piste in Pistenrichtung, aber höher als die Platzrunde). Der Anflug wird so

gewählt, daß bei Meldpunkt Upwind eine  Höhe von Min 5000ft erreicht wird.

Beim Anflug zum Upwind soll die Piste identifiziert werden und die Einteilung der Platzrunde

in Natura beurteilt werden. Ein Abbruch des Landeanfluges ist jederzeit möglich.

Ab erreichen des Meldepunktes „Upwind“ wird in den Sinkflug übergegangen.

 

Der Flugweg wird so gewählt, dass ein sicherer horizontaler und vertikaler Abstand zum Gelände

eingehalten wird. Der Flugweg entspricht nun dem üblichen Einflug in die Platzrunde.

 

Im Gegenanflug auf Höhe der Schwelle ist der Höhenzug Bieler Halt mit rd 4300ft Höhe.

Bei Höhe Schwelle wird demnach die Kammlinie mit min 4500ft überflogen.

 

Ab der Schwelle wird der Gegenanflug  mind 30sec weitergeführt. Aufgrund der Topographie

wird der Gegenkurs leicht nach Süden verschwenkt.

 

Dadurch ergibt sich ein verkürzter Queranflug. Auf Höhe der Landekurve

soll die Mindesthöhe von 4000ft erreicht werden.

 

Bei Einhaltung des oben beschriebenen Verfahrens sind für den

stabilen Endanflug rd 35-40 sec zur Verfügung.

 

Als Aufsetzpunkt ist die Höhe 1.Dachreiter nach der Schwelle (40m nach der Schwelle)

für eine sichere Landung zwingend.

Die Piste wird durch übliche Dachreiter markiert und ist im Landenanflug deutlich sichtbar.

 

 

 Blickrichtung Start

 

Bedingt durch die Landerichtung 08 ist ein Blenden durch Sonneneinstrahlung nicht gegeben.

Ab dem Eindrehen in die Landekurve ist ein Abbrechen des Landeanfluges nicht mehr möglich.   

 

Bei Abdrehen aus dem Queranflug nach Südwest wird das Fehlanflugverfahren eingeleitet.

Dieses führt entlang des Hallwegtales in das Liesing-Paltental. Ab Erreichen des Liesing-Paltentales

meldet der Pilot ob er einen weiteren Anflug plant und ordnet sich nach Erreichen von min 5000ft

in den Anflug auf S wieder in das Anflugverfahren ein.

 

Nach der Landung wird die Piste entlang dem durch kleine Fähnchen markierten Rollwegen

nach Norden verlassen und in die Parkposition eingewiesen.   

 

Durch die Breite des Tales, sowie dem flachen Angelände stellt der Anflug keine besonderen

Anforderungen an die Piloten.

 

Einzig, wie bei Gebirgsplätzen üblich, die Unmöglichkeit des Durchstartens,

bedingen die absolute Beherrschung der Maschine und der Landeeinteilung   

 

Wir behalten uns das Recht vor

bei zweifelhaften Anmeldungen diese nicht zu berücksichtigen.

 

 

 

 

 

 

bitte schaue regelmäßig nach es gibt laufend updates

Letzte Ergänzung Fr 3.Nov  2017   0800Uhr

 

 

 

 

 

 

 

Stand 20.Okt. 2017